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Jede Karte trägt einen realen Ton der kosmischen Oktave. Zieh sie, höre sie, deute sie.
Jede Karte trägt einen realen Ton der kosmischen Oktave. Zieh sie, höre sie, deute sie.
Das Tarot ist ein Spiegel. Es sagt nicht starr die Zukunft voraus, sondern legt das Muster offen, in dem du gerade stehst. Die 78 Karten teilen sich in zwei Welten: die Große Arkana und die Kleine Arkana.
Die 22 Trümpfe (vom Narren bis zum Universum) zeigen die großen seelischen Kräfte und Lebensstationen. Erscheint hier eine Karte, geht es um ein Thema von Gewicht, einen archetypischen Übergang, nicht um Alltägliches. Im Thoth-Tarot tragen einige andere Namen als gewohnt: VIII ist die Anpassung, XI die Lust, XIV die Kunst, XX der Äon, XXI das Universum.
56 Karten verteilen sich auf vier Farben, jede einem Element zugeordnet. Sie zeigen das gelebte Alltagsgeschehen. Die Zahlenkarten (Ass bis Zehn) tragen im Thoth zusätzlich Titel wie „Sieg" oder „Ruin", die ihren Kern auf den Punkt bringen.
Hofkarten: Ritter, Königin, Prinz und Prinzessin stehen für Menschen, Haltungen oder Energien, die ins Spiel kommen.
Drei Karten, eine Achse durch die Zeit. Sie wirken aufeinander: Die Vergangenheit erklärt, warum die Gegenwart so aussieht, und beide neigen sich der Zukunft entgegen. Lies sie nie einzeln, sondern als einen Satz.
Im Thoth-Deck spricht jedes Detail mit: eine Rose meint Reinheit und Liebe, eine Flamme den Willen, der Mond das Unbewusste, das Schwert den klaren Gedanken. Tippe eine aufgedeckte Karte an, dann zeigen dir die Pfeile, welches Symbol wo sitzt und was es bedeutet.